
Nach mehrfachen notdürftigen Reperaturversuchen und schließlich dem Ausfall der elektrischen Anlage im Winter 2009/2010 konnte der Lift nicht mehr in Betrieb genommen werden. Im Februar 2010 kam es dann zu weiteren Schäden an der Liftanlage durch die Auswirkungen des Sturmes Xynthia. 2 Träger wurden durch umgestürzte Bäume beschädigt und konnten bislang nicht repariert werden.
Reparaturen sind zur Zeit auch nicht beabsichtigt. Eine Kostenermittlung hat stattgefunden. Investitionen werden - wenn überhaupt - erst dann fließen können, wenn die Frist für das notariell beurkundete Angebot zum Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages zwecks Errichtung einer Skihalle mit dem Jahr 2011 abgelaufen ist.
Es ist schade, dass es so weit kommen musste. Nichts ist für die Ewigkeit gebaut, und genutzte Anlagen bedürfen regelmäßiger Wartungen und Instandhaltungen. Hier hatte es sicherlich in den letzten Jahren Versäumnisse gegeben, die nun nicht mehr aufholbar waren.
Wer den Hang am Idarkopf kennt und gefahren ist, der wird sicherlich dem Verlust einer attraktiven Wintersportmöglichkeit nachtrauern. Für Stipshausen ist es zusätzlich ein Imageverlust, da die marode Anlage von Außenstehenden immer mit der Ortsgemeinde in Verbindung gebracht wird, obwohl sie auf den Zustand der Anlage keinen Einfluss hat.
Wer trotz allem kommen möchte, dem bietet der Idarkopf im Winter (wie auch im Sommer) eine herrliche Landschaft. Das Rodeln ist auch ohne Lift möglich.
Anfahrt:
Das Wintersportzentrum ist von Norden her über die B327 - Hunsrückhöhenstraße, Abfahrt Hochscheid, zu erreichen. Aus südlöstlicher Richtung kommend findet man den Weg über die B41, Abfahrt in Kirn - nach Rhaunen - Stipshausen, aus südwestlicher Richtung kommend ebenfalls über die B41, Abfahrt in Idar-Oberstein - Richtung Rhaunen, über Vollmersbach, Veitsrodt, Herrstein, Mörschied, Weiden, Hottenbach - Stipshausen.